Die neue TV-Saison 2026/27 bietet Serien- und Fernsehfans bis Jahresende ein dichtes Programm aus großen Finales, neuen Reihen und beliebten Shows. Streaminganbieter und Sender haben unter anderem das Ende der Erfolgsserie «Maxton Hall», die letzte Staffel von «Babylon Berlin» und eine weitere Ausgabe der ZDF-Show «Wetten, dass..?» angekündigt. Auch zahlreiche bekannte Unterhaltungsformate kehren mit neuen Staffeln zurück.
Bei den Streamingdiensten setzt Amazon Prime Video auf den Abschluss von «Maxton Hall», dem global erfolgreichen Serienhit. Netflix kündigte für den 23. Oktober die vierte Staffel von «Lupin» mit Omar Sy an, der als Meisterdieb Assane Diop erneut zu sehen ist. Disney+ startet ab 16. September die achtteilige Thriller-Serie «City of Blood», eine Berlin-Dystopie, die auf der Graphic-Novel-Reihe «Berlinoir» basiert. In der Zukunftsvision herrscht in Deutschland wegen des Klimawandels unerträgliche Hitze, nur eine kleine Elite lebt unter einer klimatisierten Kuppel.
Die ARD beendet ihre Historienkrimireihe «Babylon Berlin» mit der fünften Staffel. Die acht Episoden nach dem Roman «Märzgefallene» von Volker Kutscher sind ab 10. September in der Mediathek verfügbar und werden am 19. und 25. September im Ersten ausgestrahlt. Die Handlung spielt im Februar 1933: Gereon Rath und Charlotte Ritter erleben die Wochen zwischen der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler und dem Reichstagsbrand. Nach der längsten Sommerpause seit Jahren kehrt der «Tatort» am 13. September zurück, zum Auftakt mit einem Fall für Charlotte Lindholm, gespielt von Maria Furtwängler. Im September startet zudem die neue deutsch-österreichische Reihe «Tirolerblut» mit Ursula Strauss, die eine Innsbrucker Polizistenfamilie über drei Generationen begleitet. Außerdem zeigt die ARD ab 25. August den Sechsteiler «Selling Sex», der Sexarbeit nach Angaben der Verantwortlichen klischeefrei und differenziert darstellt.
Das ZDF präsentiert am Nikolausabend eine «Wetten, dass..?»-Ausgabe mit den Gästen Bill und Tom Kaulitz. Im Sonntagsprogramm startet die Reihe «Herzkino» am 30. August mit dem Film «Eine Wingwoman verliebt sich nicht», der bereits ab 21. August gestreamt werden kann. Chiara Schoras spielt eine Dating-Beraterin, die ausgerechnet jenen Mann verkuppeln soll, in den sie sich selbst verliebt. Darüber hinaus erweitert das ZDF sein Samstagskrimi-Portfolio um die neue Reihe «Frankfurt Mord».
Bei RTL und den zugehörigen Sendern stehen in den kommenden Monaten die etablierten Formate wieder im Programm. Dazu zählen «Deutschland sucht den Superstar», «Bauer sucht Frau», «Die Höhle der Löwen», «Sing meinen Song – Das Tauschkonzert», «Grill den Henssler» und «Ninja Warrior Germany». Für 2027 sind besonders lange Staffeln von «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus» und «Let's Dance» angekündigt.
ProSieben, Sat.1 und Joyn setzen weiterhin auf eine Mischung aus Klassikern und neuen Formaten. Zu den erwarteten Sendungen gehören «Wer stiehlt mir die Show?», «Joko & Klaas gegen ProSieben», «Promi Big Brother», «Das große Promibacken», «Schlag den Star», «The Masked Singer», «The Voice of Germany» und «The Voice Kids».
Eine Neuauflage erlebt die Serie «Club der roten Bänder». Das Format, das von 2015 bis 2017 zu einem Hype wurde, kehrt mit sechs Folgen zurück: ab 25. August bei RTL+, Sky und Wow sowie ab 8. September bei Vox. Erneut verbünden sich fünf Jugendliche im Kampf gegen schwere Krankheiten. Auch die Reality-Show «Das große Promi-Büßen» bekommt eine fünfte Staffel, in der Dragqueen Olivia Jones Prominente mit den Schattenseiten ihres Lebens konfrontiert. Zum Cast gehören unter anderem der frühere Fußballstar Eike Immel, die Reality-Diva Georgina Fleur sowie Aleks Petrovic und Marwin Klute. Und fast 40 Jahre nach dem ersten Film kehrt die niederländische Familie Flodder zurück: Das Spin-off «Die Flodders» startet im September als Produktion von RTL+ und dem niederländischen Streamingdienst Videoland.
Insgesamt verspricht die kommende Saison eine große Bandbreite: internationale Serienhits, neue Krimireihen, Live-Shows und Reality-Formate. Fans dürften bis Ende des Jahres kaum Langeweile bekommen.
