Die deutschen Hockey-Männer sind erneut Weltmeister. Das Team von Bundestrainer André Henning setzte sich im Finale der Weltmeisterschaft in Belgien gegen Spanien durch und verteidigte damit den Titel, den die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) bereits bei der vergangenen WM gewonnen hatte. Den entscheidenden Treffer zum Endspielsieg erzielte Michel Struthoff.
Mit dem Erfolg im Endspiel krönt sich Deutschland zum vierten Mal in der Geschichte zum Hockey-Weltmeister. Damit zieht die DHB-Auswahl mit Rekordweltmeister Pakistan gleich, der ebenfalls vier WM-Titel vorzuweisen hat. Für die deutschen Herren ist es die Bestätigung einer langen Erfolgsserie: Bereits bei den Olympischen Spielen hatte das Team zuletzt Medaillen gewonnen und sich in der Weltspitze etabliert.
Das Finale gegen Spanien entwickelte sich zu einer intensiven Partie, in der beide Teams lange auf Augenhöhe agierten. Am Ende behielt Deutschland die Nerven und nutzte seine Chancen effektiver. Struthoff, der sich im Turnierverlauf als zuverlässiger Torschütze präsentiert hatte, wurde im Finale zum Matchwinner. Sein Treffer brachte die Entscheidung und löste bei den deutschen Spielern und Fans großen Jubel aus.
Die Weltmeisterschaft in Belgien war für die deutsche Mannschaft von Beginn an eine Reise mit Höhepunkten. In der Gruppenphase zeigte sich das Team formstark, in der K.o.-Runde steigerte sich die Auswahl weiter und zog souverän ins Endspiel ein. Dort wartete mit Spanien ein Gegner, der ebenfalls eine starke Turnierleistung gezeigt hatte und sich verdient für das Finale qualifiziert hatte.
Bundestrainer André Henning hatte vor dem Turnier angekündigt, dass seine Mannschaft um die Goldmedaille mitspielen wolle. Diesen Anspruch löste das Team nun ein. Der vierte WM-Titel ist zugleich ein wichtiges Signal für den deutschen Hockey-Sport, der in den vergangenen Jahren sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen regelmäßig internationale Erfolge gefeiert hat.
Die Feierlichkeiten nach dem Schlusspfiff fielen entsprechend aus: Die Spieler umarmten sich, ließen sich von den mitgereisten Fans feiern und stemmten den Pokal in die Höhe. Für viele Akteure ist es der erste WM-Titel der Karriere, für einige Routiniers die Krönung einer langen Laufbahn im Nationaltrikot.
Mit dem Erfolg von Belgien festigt Deutschland seine Position als eine der führenden Hockey-Nationen der Welt. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch in Drucksituationen wie einem WM-Finale abrufen kann, was sie in der Vorbereitung erarbeitet hat. Nun richtet sich der Blick bereits auf die kommenden internationalen Aufgaben, bei denen die deutsche Auswahl erneut zu den Favoriten zählen dürfte.

