Die Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach, FSV Mainz 05 und SC Freiburg haben ihre Erstrundenpartien im DFB-Pokal souverän gewonnen und die zweite Runde erreicht. Während sich der 1. FC Union Berlin beim Pflichtspieldebüt seines neuen Trainers Mauro Lustrinelli deutlich schwerer tat, setzten sich die drei anderen Erstligisten mit klaren Ergebnissen gegen unterklassige Gegner durch. Der in die 2. Liga abgestiegene 1. FC Heidenheim erlebte dagegen ein frühes Pokal-Fiasko.

Borussia Mönchengladbach gewann beim Oberligisten TSV Schott Mainz mit 5:0 (2:0). Neuzugang Hugo Bolin avancierte mit einem Doppelpack zum Spieler des Tages. Zudem trafen Daiki Hashioka, Lukas Ullrich und Wael Mohya für die Borussia. Der Schwede Bolin, im Sommer verpflichtet, sorgte damit für einen gelungenen Einstand im Pokalwettbewerb. Die Gladbacher ließen von Beginn an keinen Zweifel am Weiterkommen und kontrollierten die Partie im Stadion der Mainzer 05er.

Noch deutlicher fiel der Sieg des FSV Mainz 05 aus. Der Bundesligist bezwang den Fünftligisten VfB Krieschow mit 9:0 (5:0). Stürmer Phillip Tietz war mit vier Treffern der überragende Akteur der Partie. Nadiem Amiri steuerte zwei Tore bei, außerdem trafen Sheraldo Becker, Ransford Königsdörffer und William Bøving. Der SC Freiburg setzte sich derweil beim Drittligisten Fortuna Düsseldorf mit 5:1 (1:0) durch. Lucas Höler, Doppeltorschütze Igor Matanovic, Lukas Kübler und Jordy Makengo erzielten die Tore für die Breisgauer. Fabian Schleusener hatte zwischenzeitlich für kurze Spannung gesorgt.

Union Berlin musste bei Eintracht Braunschweig zweimal einem Rückstand hinterherlaufen, ehe der Bundesligist die Partie mit 4:2 (1:1) für sich entschied. Max Marie traf doppelt für den Zweitligisten. Für die Berliner waren Zeno van den Bosch, Tom Rothe und der doppelt erfolgreiche Marin Ljubicic zur Stelle. Der SC Paderborn, frisch in die Bundesliga aufgestiegen, tat sich beim Viertligisten 1. FC Phönix Lübeck ebenfalls schwer, gewann aber mit 4:2 (2:1). Jano ter Horst, Santiago Castaneda, Stefano Marino und Gabriel Vidovic trafen für die Ostwestfalen.

Ein Debakel erlebte der Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim. Die Schwaben verloren beim Viertligisten SSV Jeddeloh II mit 2:5 (1:3). Kamer Krasniqi, Jan Schöppner per Eigentor sowie der doppelt erfolgreiche Haris Hyseni und Tim Janßen trafen für die Niedersachsen. Yannik Wagner hatte den FCH zunächst in Führung gebracht, Mikkel Kaufmann erzielte den Endstand. Heidenheims Trainer Frank Schmidt verfolgte die Partie wegen einer Sperre von der Tribüne. Auch der FC St. Pauli blamierte sich: Der Bundesliga-Absteiger verlor beim Drittligisten Rot-Weiss Essen mit 0:2 (0:1).

Die Zweitligisten 1. FC Magdeburg, SV Darmstadt 98 und Dynamo Dresden zogen ebenfalls in die zweite Runde ein. Magdeburg gewann 4:0 (3:0) beim Fünftligisten Bahlinger SC, Darmstadt setzte sich beim Viertligisten Carl Zeiss Jena mit 2:1 (2:1) durch. Dresden feierte beim Regionalligisten Westfalia Rhynern einen 6:0 (5:0)-Auswärtssieg. Der VfL Bochum gewann im Duell der Zweitligisten bei der SpVgg Greuther Fürth mit 2:1 (1:0).

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Nora Dietrich

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Nachrichtenredakteurin

Nora Dietrich berichtet für Waldshut Zeitung über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.