Die CDU-Generalsekretärin Hoppermann hat Bundeskanzler Merz und die Bundesregierung gegen wachsende Kritik verteidigt. In einem Interview sagte sie, sie sei überzeugt, dass der eingeschlagene Kurs richtig sei. Die Kritik an Merz werde lauter, doch die Regierung lasse sich davon nicht beirren.
Hoppermann äußerte sich in der Sendung «Interview der Woche» im Deutschlandfunk. Sie betonte, dass die Regierung trotz anhaltender Angriffe auf den Kanzler an ihren Zielen festhalte. Die Diskussion über den politischen Kurs der Koalition hat in den vergangenen Wochen an Intensität zugenommen. Innerhalb der Union und in der Öffentlichkeit mehren sich Stimmen, die eine Kurskorrektur fordern.
Die Generalsekretärin stellte sich hinter Merz und wies die Kritik zurück. Sie verwies auf die Arbeit der Regierung und die Notwendigkeit, Stabilität zu wahren. Die Debatte über die Ausrichtung der Bundesregierung dürfte auch in den kommenden Wochen weitergehen. Klar ist, dass die Union geschlossen hinter dem Kanzler steht – zumindest nach außen.
Die Äußerungen Hoppermanns fallen in eine Phase, in der die Koalition mit sinkenden Umfragewerten und wachsender Unzufriedenheit zu kämpfen hat. Die Kritik am Bundeskanzler wird nicht nur von der Opposition, sondern auch aus den eigenen Reihen lauter. Dennoch sendet die CDU-Spitze das Signal der Geschlossenheit.
Ob die Regierung ihren Kurs ändert oder an der aktuellen Linie festhält, bleibt abzuwarten. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Verteidigungsstrategie der CDU-Generalsekretärin aufgeht. Für die Region Südbaden und die Leserinnen und Leser in Waldshut ist die Entwicklung in Berlin von Bedeutung, da viele Entscheidungen auch vor Ort Auswirkungen haben.

