CDU-Generalsekretärin Hoppermann hat Bundeskanzler Merz gegen Kritik aus den eigenen Reihen verteidigt. Merz und die Bundesregierung seien auf dem richtigen Weg, sagte sie im Interview der Woche des Deutschlandfunks. Der Kanzler stehe für das Bild der Zukunft, wohin sich Deutschland bewegen solle.
Zuvor hatten mehrere prominente Parteivertreter den Kurs und die Kommunikation von Merz öffentlich kritisiert. Die Äußerungen aus der Union hatten in den vergangenen Tagen für Diskussionen über die Ausrichtung der Bundesregierung gesorgt. Hoppermann reagierte nun mit einer klaren Positionsbestimmung und stellte sich hinter den Kanzler.
Die Generalsekretärin verwies auf die inhaltliche Richtung, für die Merz stehe. Es gehe um die Frage, wohin sich Deutschland entwickeln solle. Mit dieser Einordnung versucht die CDU-Spitze, die Debatte über den Kurs der Regierung zu versachlichen und die eigene Linie zu bekräftigen.
Die Kritik aus den eigenen Reihen war zuvor öffentlich geworden. Mehrere prominente Parteivertreter hatten sowohl die inhaltliche Ausrichtung als auch die Kommunikation des Kanzlers bemängelt. Solche Äußerungen aus der Union sind bemerkenswert, weil sie die Geschlossenheit der Regierungspartei infrage stellen können.
Hoppermanns Verteidigung fällt in eine Phase, in der die Bundesregierung unter Beobachtung steht. Die CDU-Generalsekretärin nutzte das Interview, um die Linie des Kanzlers zu stützen und die Debatte über die Zukunft Deutschlands in den Mittelpunkt zu rücken. Damit sendet die Parteispitze ein Signal der Geschlossenheit an die Öffentlichkeit.
Ob die Kritik aus den eigenen Reihen damit beendet ist, bleibt offen. Die Äußerungen der Generalsekretärin zeigen jedoch, dass die CDU-Führung bestrebt ist, den Kurs von Merz als zukunftsgerichtet darzustellen. Die Diskussion über die Ausrichtung der Bundesregierung dürfte damit nicht abgeschlossen sein.

