Die Deutsche Bank hat im dritten Quartal deutlich mehr verdient und dabei die Erwartungen von Experten übertroffen. Das größte deutsche Kreditinstitut meldete einen Milliardengewinn und hält damit sein Rekordniveau. Für das Gesamtjahr zeigt sich das Geldhaus ebenfalls zuversichtlich.
Stützen konnte sich die Bank vor allem auf das Geschäft mit Wertpapieren und Währungen sowie auf die Begleitung von Börsengängen. Diese Bereiche glichen Schwächen im Anleihehandel aus. In einem Punkt will das Institut seine Jahresprognose sogar übertreffen, wie aus den Zahlen hervorgeht. Das Ergebnis wird damit als Bestätigung der eigenen Entwicklung gewertet.
Trotz der guten Zahlen hat die Deutsche Bank nach wie vor mit Lasten der Vergangenheit zu kämpfen. Der aktuelle Erfolg überdeckt diese Altlasten nicht vollständig, auch wenn das Quartal insgesamt stark ausfiel. Die Bank setzt darauf, die positive Dynamik über das Jahresende hinweg zu halten.
Auch beim Chemiekonzern BASF haben sich die Ergebnisse im Quartal verbessert. Der Konzern konnte seine Zahlen steigern, wie das Unternehmen mitteilte. Die Entwicklung zeigt, dass einzelne Branchen der deutschen Wirtschaft trotz schwieriger Rahmenbedingungen Fortschritte verzeichnen.
Ein gegenläufiges Bild zeigt sich bei Mercedes-Benz. Der Autobauer meldete einen Rückgang beim Absatz. Damit reiht sich der Konzern in eine Reihe von Herausforderungen ein, mit denen die Automobilindustrie derzeit konfrontiert ist. Die Quartalszahlen der drei Unternehmen verdeutlichen die unterschiedlichen Lagen in der deutschen Wirtschaft.
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