Spanien hat das Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gegen Frankreich dominiert und steht verdient im Endspiel. Die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente entzauberte die zuvor überragende Offensive der Equipe Tricolore und setzte sich souverän durch. Ein früher Elfmeter brachte die Franzosen aus dem Tritt, während die Spanier ihre Stärke als amtierender Europameister eindrucksvoll unter Beweis stellten.

Die Partie begann mit einem Paukenschlag: Bereits in der Anfangsphase entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß für Spanien, nachdem ein französischer Verteidiger im Strafraum zu spät gekommen war. Den Elfmeter verwandelte der spanische Kapitän sicher zur frühen Führung. Dieser Treffer fungierte als Dosenöffner für die Iberer, die fortan das Spielgeschehen bestimmten. Frankreichs Superstars um Kylian Mbappé fanden kaum Mittel, um die spanische Defensive zu durchbrechen.

Die Franzosen hatten zudem Glück, dass Michael Olise nicht frühzeitig mit einer roten Karte vom Platz gestellt wurde. Der Offensivspieler war in einer Zweikampfsituation ungestüm zu Werke gegangen, doch der Unparteiische beließ es bei einer Verwarnung. Auch mit elf Mann blieben die Franzosen jedoch viel zu harmlos. Die spanische Abwehr stand sicher, und das Mittelfeld kontrollierte das Tempo der Partie. Lamine Yamal, der junge Flügelstürmer, ließ seinen Worten Taten folgen und bereitete mehrere gefährliche Angriffe vor.

Spanien degradierte die zuvor überragenden Franzosen zu Nebendarstellern. Während die Equipe Tricolore in den vorherigen Runden noch mit ihrer Offensivkraft überzeugt hatte, wirkte sie im Halbfinale ideenlos und fehleranfällig. Kylian Mbappé, der bis dahin zu den besten Spielern des Turniers gezählt hatte, blieb weitgehend blass und musste sich erstmals mit dem Spiel um Platz drei begnügen. Die spanische Mannschaft hingegen zeigte eine geschlossene Teamleistung und ließ kaum Torchancen der Franzosen zu.

Internationale Medien feierten die Dominanz des Europameisters. In einer Presseschau der Zeit hieß es, Spanien habe eine „Lektion für die Welt“ erteilt. Die spanische Presse lobte die taktische Disziplin und die spielerische Überlegenheit der Mannschaft. Die französischen Medien rätselten dagegen über den enttäuschenden Auftritt ihrer Stars und kritisierten die mangelnde Durchschlagskraft der Offensive. Der Sieg der Spanier sei hochverdient gewesen, so der Tenor.

Mit dem Finaleinzug krönt Spanien eine beeindruckende Turnierleistung. Der Europameister von 2024 hat sich in der WM 2026 als ernsthafter Titelanwärter präsentiert. Die Mannschaft um Kapitän und Mittelfeldregisseur Rodri sowie den jungen Yamal überzeugt durch Ballbesitz, Passsicherheit und defensive Stabilität. Im Endspiel trifft Spanien nun auf den Sieger des zweiten Halbfinals. Die Franzosen müssen sich dagegen mit dem Spiel um Platz drei begnügen, was für die ambitionierte Equipe Tricolore eine Enttäuschung darstellt.

Das Halbfinale fand am französischen Nationalfeiertag statt, was die Niederlage für die Gastgeber zusätzlich schmerzhaft machte. Die spanischen Spieler ließen sich nach dem Abpfiff von ihren Fans feiern, während die französischen Stars enttäuscht das Feld verließen. Trainer Didier Deschamps kündigte an, die Mannschaft müsse die Lehren aus dieser Partie ziehen, um im kleinen Finale eine Reaktion zu zeigen. Spanien hingegen blickt voller Vorfreude auf das Endspiel und hofft auf den zweiten WM-Titel nach 2010.