Nahe dem Weißen Haus in Washington hat der Secret Service einen Mann festgenommen, der mehrere Waffen bei sich führte. Nach Angaben der Ermittler soll der Mann erklärt haben, Stimmen hätten ihm aufgetragen, Präsident Donald Trump zu töten. Die Behörden äußerten sich zunächst zurückhaltend zu diesen Vorwürfen.

Die Festnahme erfolgte am Donnerstagabend in der Constitution Avenue, unweit des Regierungssitzes. Beamte waren auf das auffällige Verhalten des Mannes aufmerksam geworden und griffen daraufhin ein. In seinem Wagen fanden sie drei Waffen, darunter ein halbautomatisches Gewehr. Das Fahrzeug war nach bisherigen Angaben als gestohlen gemeldet.

Gegen den Mann wird unter anderem wegen des illegalen Transports von Waffen und des unrechtmäßigen Besitzes von Schusswaffen ermittelt. Er soll aus Venezuela stammen und sich unrechtmäßig in den Vereinigten Staaten aufhalten. Weitere Einzelheiten zu seiner Person und zu den genauen Hintergründen der Tat wurden zunächst nicht bekannt.

Der Secret Service ist für den Schutz des Präsidenten und seines Amtssitzes zuständig. Der Vorfall unterstreicht, wie sensibel das Gebiet rund um das Weiße Haus ist. Der Bereich um das Gebäude wurde nach Angaben der Behörden inzwischen weiträumiger abgesperrt und eingezäunt.

5Aufrufe

Sebastian Mertens

Autor

Wirtschaftsanalyst

Sebastian Mertens berichtet für Waldshut Zeitung über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.