Alexander Zverev hat die US Open gewonnen und damit seinen zweiten Grand-Slam-Titel errungen. Im Endspiel in New York besiegte der deutsche Tennisprofi den Amerikaner Ben Shelton in vier Sätzen. Nach seinem Triumph bei den French Open setzt Zverev damit seine erfolgreiche Saison fort und bestätigt seinen Platz in der Weltspitze.
Das Finale gegen den Lokalmatador Shelton entwickelte sich zu einem umkämpften Match, in dem Zverevs Aufschlag eine entscheidende Rolle spielte. Der Deutsche zeigte eine herausragende Leistung und ließ sich auch von der lautstarken Unterstützung für seinen Gegner nicht beeindrucken. Mit dem Sieg in New York schreibt Zverev Geschichte: Er ist der erste deutsche Tennisprofi seit Boris Becker im Jahr 1989, der die US Open gewinnt.
Für Zverev ist es der zweite Grand-Slam-Titel seiner Karriere. Bereits bei den French Open hatte er bewiesen, dass er auf dem höchsten Niveau mithalten kann. Nun folgte der nächste große Erfolg auf Hartplatz. Der 28-Jährige aus Hamburg hat damit endgültig den Sprung in die Riege der mehrfachen Major-Sieger geschafft.
Der Sieg gegen Shelton war besonders wertvoll, da der Amerikaner vor heimischem Publikum antrat und als gefährlicher Außenseiter galt. Zverev musste in mehreren Phasen des Matches kämpfen, behielt aber stets die Kontrolle über sein Spiel. Sein Aufschlag funktionierte auch in den entscheidenden Momenten zuverlässig, was ihm den nötigen Rückhalt gab.
Mit diesem Erfolg untermauert Zverev seine Ambitionen für die kommenden Turniere. Die US Open sind das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison, und der Titel in New York dürfte ihm zusätzliches Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben geben. In der Weltrangliste wird er durch den Sieg weiter an Boden gutmachen.
Für den deutschen Tennissport ist der Triumph ein bedeutender Moment. Nach Jahren ohne deutschen Grand-Slam-Sieger im Herreneinzel zeigt Zverev, dass er das Zeug zum Seriensieger hat. Die Fans in der Region Südbaden und darüber hinaus dürften den Erfolg mit großer Freude verfolgen.

