Die französische Nationalmannschaft hat sich im Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Paraguay durchgesetzt, musste dabei jedoch an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gehen. Der Turnierfavorit gewann mit 1:0, profitierte dabei aber von einem Elfmeter, den Kylian Mbappé sicher verwandelte. Das Spiel war geprägt von einer extrem defensiven Taktik der Südamerikaner, die den Rhythmus des Gegners immer wieder durch Fouls und Unterbrechungen zerstörten.

Paraguay verfolgte von Beginn an eine Strategie, die von Experten als «widerlicher Fußball» bezeichnet wurde. Die Mannschaft verteidigte am Rand der Legalität, setzte auf Schläge, Tritte und Tumulte, um das französische Kombinationsspiel zu unterbinden. Schiedsrichter Patrick Ittrich bescheinigte dem Unparteiischen eine «komplette Kontrollverlust», da viele Fouls unbestraft blieben. Die Südamerikaner zeigten wenig Interesse am eigentlichen Fußballspiel, sondern konzentrierten sich auf Unsportlichkeiten und Tätlichkeiten.

Die französische Mannschaft tat sich über weite Strecken schwer, gegen die aggressive Abwehrreihe Paraguays klare Torchancen zu erarbeiten. Immer wieder wurden Angriffe durch Fouls gestoppt, was zu Frustration bei den französischen Spielern führte. Die Zuschauer erlebten ein zerfahrenes Spiel mit vielen Unterbrechungen, das kaum fußballerische Höhepunkte bot. Paraguays Taktik ging lange auf, bis der Schiedsrichter in der 72. Minute nach einem Foul an Antoine Griezmann auf Elfmeter entschied.

Mbappé trat zum Strafstoß an und verwandelte eiskalt ins linke untere Eck. Der Torwart Paraguays war zwar noch mit den Fingerspitzen dran, konnte den Einschlag aber nicht verhindern. Es war der einzige Treffer des Spiels, der Frankreich den Einzug ins Viertelfinale sicherte. Die Entscheidung war umstritten, da viele Beobachter das Foul als nicht elfmeterwürdig ansahen. Dennoch blieb es beim Strafstoß, der die Partie endgültig zugunsten der Franzosen entschied.

Nach dem Tor versuchte Paraguay noch einmal, mit langen Bällen und Standardsituationen zum Ausgleich zu kommen, doch die französische Abwehr blieb stabil. Die Südamerikaner wurden zunehmend hektischer und leisteten sich weitere Fouls, die jedoch nicht mehr bestraft wurden. In der Nachspielzeit gab es noch eine hitzige Auseinandersetzung zwischen mehreren Spielern, die der Schiedsrichter mit gelben Karten schlichtete. Frankreich brachte die knappe Führung über die Zeit und zog damit ins Viertelfinale ein.

Die Leistung Paraguays stieß bei Experten auf scharfe Kritik. Jan Henkel von MagentaTV äußerte sich deutlich: «Ich habe einen Spieler gefressen», sagte er mit Blick auf die wiederholten Unsportlichkeiten. Patrick Ittrich, ehemaliger Schiedsrichter, bescheinigte dem Unparteiischen eine schwache Leistung. «Er hatte das Spiel nicht im Griff, die Kontrolle war komplett verloren», so Ittrich. Die Fouls der Südamerikaner seien teilweise brutal gewesen und hätten härter geahndet werden müssen.

Für Frankreich geht es nun im Viertelfinale weiter, wo ein deutlich stärkerer Gegner wartet. Trainer Didier Deschamps wird die Leistung seiner Mannschaft kritisch analysieren müssen, denn gegen eine diszipliniertere Abwehr hätte die Offensive um Mbappé und Griezmann mehr Durchschlagskraft benötigt. Die Franzosen gelten weiterhin als einer der Topfavoriten auf den Titel, doch die Partie gegen Paraguay hat gezeigt, dass sie auch gegen extrem defensive Gegner anfällig sein können.

Paraguay hingegen verabschiedet sich mit einem zwiespältigen Eindruck aus dem Turnier. Die Mannschaft hatte sich in der Gruppenphase noch durch kämpferische Leistungen und Überraschungssiege ausgezeichnet, doch im Achtelfinale setzte sie vor allem auf Zerstörung statt auf fußballerische Qualität. Die Fans und Experten werden sich fragen, ob diese Taktik dem Geist des Sports gerecht wird. Für die Zukunft bleibt zu hoffen, dass Paraguay bei künftigen Turnieren wieder mehr auf spielerische Elemente setzt.

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Reporterin

Theresa Jungmann berichtet für Waldshut Zeitung über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.