US-Außenminister Marco Rubio hat erklärt, dass hinter den möglicherweise geplanten Anschlägen auf einen von den USA genutzten britischen Luftwaffenstützpunkt ausländische Akteure stehen. Es handele sich um «eine sehr ernste Angelegenheit», sagte Rubio. Zuvor hatte es Spekulationen über eine mögliche Rolle Irans gegeben.
Der Sicherheitsvorfall ereignete sich auf der Fairford-Basis in England, die von den US-Streitkräften genutzt wird. Fünf Männer wurden im Zusammenhang mit den mutmaßlichen Anschlagsplänen festgenommen. Sie wurden später unter Auflagen freigelassen, wie britische Medien berichteten. Die genauen Umstände der Festnahmen und die Identität der Männer sind bislang nicht vollständig geklärt.
Die britische Regierung hält sich mit Details zu dem Vorfall zurück. London hat bislang keine offizielle Stellungnahme zu den Hintergründen abgegeben. Der Iran wies jede Beteiligung an den mutmaßlichen Anschlagsplänen zurück und kritisierte die Spekulationen über eine mögliche iranische Verwicklung scharf. Teheran bezeichnete die Vermutungen als unbegründet.
Das Weiße Haus äußerte sich inzwischen zu den möglichen «ausländischen Akteuren», ohne jedoch konkrete Namen zu nennen. Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump verfolgt die Entwicklung aufmerksam. Rubios Äußerungen sind die ersten offiziellen Hinweise aus Washington auf eine ausländische Beteiligung.
Die Fairford-Basis ist ein wichtiger Stützpunkt der US-Luftwaffe in Großbritannien. Sie dient als Drehscheibe für US-Militäroperationen und beherbergt unter anderem Langstreckenbomber. Ein erfolgreicher Anschlag auf die Basis hätte erhebliche Auswirkungen auf die militärische Infrastruktur der USA und ihrer Verbündeten haben können.
Die Hintergründe der mutmaßlichen Anschlagspläne bleiben unklar. Die britischen Behörden setzen ihre Ermittlungen fort. Es ist bislang nicht bekannt, ob die festgenommenen Männer Verbindungen zu einer ausländischen Regierung oder Organisation haben. Die Freilassung unter Auflagen deutet darauf hin, dass die Beweislage möglicherweise nicht für eine Anklage ausreicht.
Die Spekulationen über eine iranische Beteiligung hatten in den vergangenen Tagen für Spannungen gesorgt. Der Iran wies die Vorwürfe zurück und warf den USA und Großbritannien vor, ohne Beweise zu spekulieren. Teheran betonte, dass es keine Absicht habe, militärische Einrichtungen anzugreifen.
Rubio hatte bereits zuvor auf die Gefahr durch ausländische Akteure hingewiesen. Die USA und Großbritannien arbeiten bei der Aufklärung des Vorfalls eng zusammen. Weitere Details wurden nicht bekannt gegeben. Die Ermittlungen dauern an.
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