Bei einem Zusammenstoß mit einem Linienbus ist in Ettlingen im Kreis Karlsruhe eine elf Jahre alte Radfahrerin schwer verletzt worden. Das Mädchen war auf einer Straße unterwegs und wollte nach links in eine Einmündung abbiegen, als es von dem Bus erfasst wurde, der aus derselben Richtung kam. Das teilte die Polizei mit. Die genaue Ursache des Unfalls ist bislang unklar.
Nach dem Zusammenstoß stürzte das Kind auf die Fahrbahn und wurde unter dem Bus eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten die Elfjährige aus ihrer Lage. Anschließend brachte ein Rettungswagen sie in ein Krankenhaus. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand besteht keine Lebensgefahr.
Auch der Fahrer des Linienbusses musste medizinisch versorgt werden. Er erlitt nach Angaben der Polizeisprecherin einen Schock und wurde ebenfalls in eine Klinik gebracht. Der Unfall ereignete sich mitten in Ettlingen und führte zu einem Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst.
Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Die Polizei hat noch keine Angaben dazu gemacht, wie es genau zu dem Zusammenstoß kommen konnte. Für die Klärung des Hergangs werden Zeugenaussagen und mögliche weitere Spuren ausgewertet.
Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Gefahren im Straßenverkehr, denen junge Radfahrerinnen und Radfahrer ausgesetzt sind. Besonders beim Abbiegen an Einmündungen kann es zu kritischen Situationen kommen, wenn Fahrzeuge und Radfahrende denselben Fahrstreifen nutzen oder sich die Wege kreuzen. In dicht bebauten Ortslagen wie Ettlingen treffen dabei oft Busse, Autos und Radfahrende auf engem Raum aufeinander.
Die Feuerwehr befreite das Mädchen unter dem Bus und übergab es dem Rettungsdienst. Solche Rettungseinsätze erfordern besondere Vorsicht, um Verletzte nicht zusätzlich zu gefährden. Der genaue Ablauf der Bergung wurde von den Behörden nicht im Detail beschrieben.
Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich zu melden, falls sie Beobachtungen zum Unfallhergang gemacht haben. Hinweise könnten helfen, die offenen Fragen zu klären. Weitere Informationen zum Zustand der Verletzten und zum Stand der Ermittlungen wurden zunächst nicht veröffentlicht.

