Die Huthi-Miliz hat den internationalen Flughafen der saudi-arabischen Hauptstadt Riad erneut mit Raketen angegriffen. Nach Angaben der saudischen Luftfahrtbehörde wurden dabei zahlreiche Menschen verletzt, der Flugverkehr wurde eingestellt. Die Bundesregierung hat eine Reisewarnung ausgesprochen und rät von Flügen über Riad ab.

Nach übereinstimmenden Meldungen wurden bei dem Angriff mindestens zwölf Menschen teils schwer verletzt. Die von Iran unterstützte Miliz hatte den Flughafen bereits in der Vergangenheit ins Visier genommen. Der internationale Flughafen von Riad ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt der Region. Die Behörden haben den Betrieb vorerst ausgesetzt.

Die Bundesregierung reagierte umgehend auf die Ereignisse. Sie sprach eine Warnung für Flüge über die saudi-arabische Hauptstadt aus. Reisende sollen den Flughafen meiden. Die genauen Umstände des Angriffs und die Zahl der Verletzten waren zunächst nicht vollständig bestätigt.

Der Angriff fällt in eine Phase erhöhter Spannungen zwischen der Huthi-Miliz und Saudi-Arabien. Die Miliz hatte in den vergangenen Jahren mehrfach Ziele in Saudi-Arabien angegriffen. Riad führt seit Jahren eine Militärkoalition gegen die Huthi im Jemen an. Der Konflikt hat bereits zahlreiche Opfer gefordert und die regionale Sicherheitslage destabilisiert.

Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklung mit Sorge. Der Flughafen Riad ist ein wichtiger Drehkreuz für den internationalen Luftverkehr. Eine längerfristige Schließung könnte erhebliche Auswirkungen auf den Reiseverkehr und die Wirtschaft der Region haben. Die saudischen Behörden haben bislang keine weiteren Details zum Ablauf des Angriffs oder zu möglichen Schäden an der Infrastruktur genannt.

Die Huthi-Miliz hat sich bislang nicht offiziell zu dem Angriff bekannt. In der Vergangenheit hatte die Gruppe Angriffe auf saudi-arabisches Territorium wiederholt für sich reklamiert. Die saudi-arabische Regierung hat noch keine Stellungnahme abgegeben. Die Lage bleibt angespannt, weitere Entwicklungen sind zu erwarten.

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Theresa Jungmann

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Theresa Jungmann berichtet für Waldshut Zeitung über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.