Bayer Leverkusen hat sein Auswärtsspiel in der Europa League beim polnischen Meister Lech Posen deutlich mit 4:0 gewonnen. Für die Werkself ist es der zweite Sieg im zweiten Spiel der Gruppenphase. Die Partie war bereits zur Halbzeit entschieden, als Leverkusen mit 3:0 führte.
Im Mittelpunkt stand Patrik Schick. Der eingewechselte Angreifer verwandelte zwei Strafstöße, die nach Videobeweis (VAR) gegeben wurden. Beide Elfmeter fielen bereits in der ersten Halbzeit und sorgten früh für klare Verhältnisse. Schick, der nicht von Beginn an spielte, nutzte seine Chance und traf zweimal vom Punkt.
Lech Posen, amtierender polnischer Meister, hatte sich vor heimischer Kulisse mehr erhofft. Die Atmosphäre im Stadion galt als Hexenkessel, doch Leverkusen ließ sich davon nicht beeindrucken. Die Werkself kontrollierte das Geschehen und nahm den Schwung aus dem Spiel der Gastgeber. Bereits vor der Pause war die Begegnung zugunsten der Gäste entschieden.
Für Leverkusen ist der klare Erfolg ein wichtiger Schritt in der Gruppenphase. Nach zwei Spielen steht die Mannschaft ohne Punktverlust da. Der Sieg in Posen unterstreicht die Ambitionen des Bundesligisten in diesem Wettbewerb. Die beiden VAR-Elfmeter, die zu den Treffern von Schick führten, waren spielentscheidend und sorgten für Diskussionen, änderten aber nichts am verdienten Ergebnis.
Lech Posen bleibt nach der Niederlage unter Druck. Der polnische Meister konnte die Erwartungen der eigenen Fans nicht erfüllen und muss nun in den kommenden Partien punkten, um die Chance auf ein Weiterkommen zu wahren. Leverkusen hingegen kann mit breiter Brust in die nächsten Aufgaben gehen.
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